Plaza San Martín
Die Plaza empfiehlt sich als Ausgangspunkt für eine Entdeckungstour durch Córdoba. Sie stellt den zentralen Punkt der Stadt dar, von deren Nordweststrecke alle Hausnummern der Stadt berechnet werden. Rings um die Plaza San Martín befinden sich sehenswerte Bauten der Kolonialzeit.

Iglesia Catedral
An der Plaza selbst liegt die 1782 erbaute Kathedrale, deren Inneres bedeutende indianische Schnitzereien enthält und 1914 vom Künstler Emilio Caraffa neu gestaltet wurde.

Córdoba Cabildo
Das historische Ratsgebäude liegt direkt neben der Kathedrale und wurde in der Zeit zwischen 1610 und 1784 erbaut. Es ist eines der wenigen erhaltenen Gebäude klassizistischen Stils der Stadt. Heute beherbergt es das Stadtmuseum und bietet Platz für Theater-, Musik- und Tanzaufführungen.
Im Cabildo befindet sich auch die Touristeninformation, in der weiteres Informationsmaterial und Veranstaltungstermine eingeholt werden können.

Manzana de los Jesuitas
Der seit dem Jahr 2000 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehörende Gebäudekomplex beherbergt die Kirche Iglesia de la Compañia de Jesús und das Museo de la Universidad Nacional de Córdoba, sowie das Colegio Nacional Nuestra Señora de Montserrat. Noch heute werden in der Jesuitenkirche Messen gehalten. Führungen werden gratis angeboten.

Paseo del Buen Pastor
Calle Buenos Aires/ Ecke Av. Hipólito Yrigoyen
Im Herzen des Stadtviertels Nueva Córdoba befindet sich das 2007 eröffnete Kulturzentrum, in dem sich gehobene Modegeschäfte, Restaurants und Cafés befinden. In dem zwischen 1897 und 1906 von dem Architekten Mont Blanch entworfenen Gebäude für die Schwestern des Ordens Nuestra Señora de la Caridad de Buen Pastor befand sich bis zu Beginn des 21. Jahrhunderts das Frauengefängnis der Stadt, an das heute lediglich eine Kapelle und der Säulengang erinnert. Um den Gebäudekomplex befindet sich eine Liegewiese, welche ein beliebter Treffpunkt ist.


Besonders lohnenswert ist ein Besuch der Museen:

Museo Municipal de Bellas Artes Doctor Genaro Pérez
Av. General Paz 33
Das 1943 eröffnete Museum zeigt in einer historischen Stadtvilla mehrere Jahrzehnte argentinischer Malerei und Skulptur.
Di – So, 10.00 – 20.00 Uhr

Museo Provincial de Bellas Artes
Emilio E. Carrafa, Av. Poeta Lugones 411
Gezeigt werden Werke vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis heute, vorwiegend von KünstlerInnen der Provinz Córdobas. Wechselausstellungen und Sammlung konzentrieren sich vorwiegend auf Plastik, wobei eine didaktisch sinnvolle Ausstellungskonzeption auffällt.
Di – So, 10.00 – 20.00 Uhr

Museo Superior de Bellas Artes
Evita Palacio Ferreyra, Bv. Chacabuco 800
In der zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstandenen Villa wird eine ständige Sammlung an Malerei, Skulptur, Graphik und Fotografie des ausgehenden 19. Jahrhunderts bis in das 20. Jahrhundert gezeigt, vorwiegend von KünstlerInnen der Provinz Córdoba.
Di – So, 10.00 – 20.00 Uhr


Parks und Natur

Parque Sarmiento
er Parque Sarmiento ist Córdobas zentralster und beliebtester Park. Er umfasst etwa sechs Quadratkilometer und verfügt unter anderem über einen Rosengarten, einen Zoo, Sportanlagen und den Vergnügungspark ‚Super Park‘. Hier gibt es außerdem einen künstlichen See mit zwei Inseln, von welchem der große Kulturkomplex Ciudad de las Artes südlich liegt.

Reserva Natural Urbana San Martín
Nahe des Colegio Alemán befindet sich das Reserva Natural Urbana San Martín, ein Naturreservat zum Spazieren und Entspannen.


Gastronomie

In Córdoba gibt es Restaurants aller Preisklassen mit einer großen Vielfalt an Speisen. Im Vergleich zu anderen argentinischen Städten findet man viele einfache arabische Lokale, da viele EinwohnerInnen der Stadt arabische Vorfahren haben. Durch den Einfluss italienischer EinwandererInnen ist die italienische Küche weit verbreitet, weshalb man sich weder frische Pasta noch Eiscréme entgehen lassen sollte.

Parrilla de Raúl, Bv. San Juan 72
Gemütliches, typisches Parilla-Restaurant mit guter Weinauswahl, bei dem man nichts falsch machen kann.
Öffnungszeiten: 12.00 – 15.15 Uhr und 20.30 – 00.30 Uhr, Freitags bis Sonntags 12.00 – 2.00 Uhr.

La Vieja Casa del Francés, Independencia 508
Rustikal eingerichtetes Restaurant, in dem neben Fleisch und Fisch auch frische Pasta angeboten wird.

Bela Lugosi, Belgrano 1088 (Güemes)
Avantgardistische Bar mit breitem und innovativem Angebot, empfehlenswert sind die Daiquiris, die aus frischen Zutaten zubereitet werden.
Di- Sa ab 20.00 Uhr.

X- Bar, Marcelo T. de Alverar 584
Im Szeneviertel Güemes gelegen wird diese schicke Bar mit einem erlesenen Angebot importierter alkoholischer Getränke von jungen FeinschmeckerInnen bevorzugt.


Einkäufe

Die Fußgängerzone mit zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten erstreckt sich rund um die Plaza San Martín.
Paseo de las Artes (Pje. Revol/ Ecke Belgrano)
Im alten Stadtteil Güemes lässt es sich entspannt durch kleine Boutiquen bummeln, die in einer Art Galerie aus bunten Häuschen im Kolonialstil angeordnet sind.
Neben ausgefallener Kleidung und Accessoires werden Kunsthandwerk und Möbel angeboten, dazwischen laden kleine Bars und Restaurants zum Verweilen ein.
Samstags und sonntags ab 17 Uhr findet gleich nebenan die Feria Artesanal del Paseo del Arte statt, auf der Kunsthandwerk, Kleidung, Schmuck, Lederwaren etc. erworben werden können. Hübsche Souvenirs findet man vor allem in den zahlreichen Antiquitätenläden. Ein besonderes Flair erhält die Feria durch die kleinen Stände, an denen eine große Auswahl frisch zubereiteter Kuchen, das typisch argentinische Gebäck Alfajor oder Pan relleno (mit verschiedenen Zutaten gefüllten Fladenbrote) angeboten werden.
Da der Markt besonders an Sonntagen sehr voll ist, empfiehlt es sich, früh zu kommen. Man sollte auf seine persönlichen Wertgegenstände achten.